Rundreise Ostküste Madagaskar

Die Küste nördlich der großen Hafenstadt Toamasina wird als die Riviera Madagaskars bezeichnet, südlich von Toamasina zieht sich der einzigartige Pangalanes-Kanal an der Küste entlang. Die ehemalige Pirateninsel Sainte Marie vor der Ostküste ist ein idealer Ort für Entspannung und Erholung unter tropischer Sonne.

Auf dieser Route kann man erneut die außergewöhnliche Vielfalt der Landschaften Madagaskars kennen lernen sowie eine Tier- und Pflanzenwelt die sich vom südlichen Teil der Insel stark unterscheidet.

Tana – Nationalpark von Andasibe (Perinet)- Manambato – Toamasina - Mananara - Maroantsetra – Nationalpark Masoala – Nosy Mangabe

Lemur in Madgaskar Lemur © Island Continent Tours
  • Tana – Nationalpark von Andasibe (Perinet)

Die Fahrt geht von Tana zum Nationalpark Perinet in der Nähe der Ortschaft Andasibe etwa auf halber Strecke an der Straße von Tana nach Toamasina gelegen.
Hier ist die größte lebende Lemurenart, der Indri-Indri beheimatet. Der Indri-Indri wird bis zu 80 cm groß und kann bei seinen Sprüngen von Baumwipfel zu Baumwipfel beobachtet werden.
Von Andasibe führt die Tour weiter an die Küste nach Manambato. Die Straße ist gut ausgebaut und ist die am meisten befahrene Verkehrsachse Madagaskars.

Holzbarke in Madagaskar Holzbarke © Island Continent Tours
  • Manambato – Canal des Pangalanes – Toamasina

Es bietet sich an, den Streckenabschnitt von Manambato nach Toamanina (ca. 50 km) mit einem Boot auf dem Canal des Pangalanes zurückzulegen. Dies kann auf einem Schnellboot oder auch gemütlich auf einer Holzbarke erfolgen, neuerdings aber auch mit dem Zug.
Der Pangalanes-Kanal, der sich über 600 km in unmittelbarer Küstennähe entlang zieht, ist teils künstlichen, teils natürlichen Ursprungs. Entlang des Pangalanes-Kanals befinden sich weiter südlich die Städte Mananjary, Manakara und Farafangana.
Toamasina ist die bedeutendste Hafenstadt Madagaskars. Ihr Name geht zurück auf portugiesische Seefahrer. Heute ist die Hafenstadt Toamasina kosmopolitisch geprägt. Auf den zwei großen Märkten, Bazary be und Bazary kely versorgen sich die Bewohner der Stadt mit allem was sie benötigen. Der im Zentrum der Altstadt gelegene Bazary be, auf dem Gewürze der Region (Vanille, Nelken und Zimt) sowie verschiedene Kunstgewerbeartikel angeboten werden, ist für Touristen besonders interessant. Zudem bietet Toamasina eine Vielzahl von Hotels und Restaurants in allen Preisklassen.
In der näheren Umgebung von Toamasina lohnt ein Tagesausflug in den kleinen Naturpark von Ivoloina, etwa 11 km nördlich am gleichnamigen Fluss gelegen.

  • Toamasina – Mahavelona (Foulpoint) – Ile Sainte Marie

Die gut ausgebaute RN5 führt parallel zur Küste in Richtung Norden bis zur Bootsanlegestelle von Soanierana-Ivongo, von wo aus man entweder mit dem Fährboot oder per Mietboot zur Insel Sainte Marie gelangt. Plant man die Überfahrt mit dem Fährboot sind die Fahrzeiten zu beachten, es gibt nur eine Fähre täglich!
Unterwegs lohnt ein Abstecher in den kleinen Küstenort Mahavelona, nördlich von Toamasina gelegen. Mahavelona verfügt über einige Hotels, sowohl im Strandbereich, als auch an der Nationalstraße, die den Ort durchquert.
Auf dem weiteren Weg nach Soanierana-Ivongo, passiert man die Ortschaften Mahambo und Fenoarivo Atsinanana, einen ehemaligen Seeräuberhafen. In Soanierana-Ivongo endet die Ausbaustrecke der Straße nach Norden.
Die 60 km lange aber an der breitesten Stelle nur 5 km breite Insel Sainte Marie ist eine verschlafene tropische Trauminsel mit hoher touristischer Attraktivität und zahlreichen Hotels. Die Hauptstadt der kleinen Insel ist Ambodifotatra an der Westseite. Die meisten Hotels befinden sich ebenfalls an der Westküste, nur einige wenige an der Ostküste. Das unbestrittene Highlight sind die Buckelwale, die hier alljährlich von Juni bis Juli im warmen seichten Wasser zwischen der Insel Sainte Marie und dem madagassischen Festland ihre Kinder gebären - ein faszinierendes und unvergessliches Naturschauspiel!

Vogel in Madagaskar © Island Continent Tours
  • Mananara - Maroantsetra – Nationalpark Masoala – Nosy Mangabe

Mananara, nördlich von Soanierana-Ivongo, an der Küste gelegen, besitzt ebenfalls einen kleinen Flughafen der aber höchstens 1 Mal in der Woche angeflogen wird. Per Auto ist die Fahrt nach Mananara sehr beschwerlich.
Maroantsetra, eine kleine Provinzstadt in der Bucht von Antongil, verfügt ebenfalls über einen eigenen Flughafen, der den Ort mehrmals wöchentlich mit der Hauptstadt Antananarivo verbindet. Maroantsetra ist der ideale Ausgangspunkt für Expeditionen in den berühmten Nationalpark von Masoala auf der Halbinsel von Masoala. In Richtung Norden gibt es keine Straßenverbindung von Maroantsetra aus.
Die kleine Insel Nosy Mangabe in der Bucht von Antongil wurde bereits im 16. und 17. Jahrhundert von holländischen Seefahrern als Basis für den Sklavenhandel genutzt. Vom höchsten Punkt der Insel, ca. 300 m über Meeresspiegel, kann man mit viel Glück vielleicht die Wanderung der Wale in der Bucht von Antongil beobachten. Von Maroantsetra zurück nach Tana geht es per Inlandsflug. Tipp: Die Flüge sind oft ausgebucht, unbedingt rechtzeitig buchen.

 

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Lemur. Madagaskar Lemur © Island Continent Tours

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Lemur. Madagaskar Lemur © Island Continent Tours

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