Rundreise Süden Madagaskars

Der Süden Madagaskars ist trotz seiner Trockenheit die landschaftlich reizvollste und daher auch eine der beliebtesten Reiseregionen der Insel. Wunderschöne Badestrände beeindruckende Landschaften mit einzigartigen Trockensteppen, kargen Dornenwäldern, typischer Sukkulenten-Flora sowie sehenswerten Naturparks zeichnen diese Gegend aus. Von Tulear, an der Südwestküste Madagaskars gelegen, geht diese Reise bis zur südöstlich gelegenen Küstenstadt Fort Dauphin.

Tulear – Ifaty - Anakao – Naturreservat Tsimanampetsotsa – Privatreservat Berenty –Fort Dauphin – Kap Sainte Marie – Sainte Luce – Nationalpark Andohahela

Vogel am Strand, Madagaskar (c) Island Continent Tours
  • Tulear – Ifaty

Tulear kann mit einer täglichen Flugverbindung von Tana oder auf der gut ausgebauten RN7 per Auto, mit mehreren Stopps, erreicht werden. (Siehe Sonderreise Erweiterung Tour Hochland – hier ist die Route auf der RN7 bis Tulear beschrieben).
Da die Küstenabschnitte bei Tulear teilweise mit Salzsalinen bedeckt sind, bietet sich der beliebte und gut erreichbare Badeort Ifaty, 27 km nördlich von Tulear gelegen, zum Baden, Tauchen oder Wassersport an.

  • Tulear – Anakao

35 km südlich von Tulear liegt die kleine Küstenstadt Anakao, die nur per Boot (Fahrzeit ca. 2 Stunden) erreicht werden kann. Die traumhaften weißen Sandstrände von Anakao gehören zu den schönsten Sandstränden Madagaskars. Die Bucht von Saint Augustin und die kleine unbewohnte Insel Nosy Ve, ein geschütztes Naturreservat, sind ebenfalls lohnende Ausflugsziele.

Lemur in Madagaskar Lemur, (c) Island Continent Tours
  • Anakao – Nationalpark Tsimanampetsotsa – Schutzgebiet Berenty

Der Nationalpark Tsimanampetsotsa, ein Vogelparadies in den u.a. rosa Flamingos heimisch sind, liegt ca. 40 km südlich von Tulear and der Westküste, sehr abgelegen und nur über eine Piste und mit Allrad erreichbar.
Ca. 80 km vor Fort Dauphin erreicht man das berühmte private Schutzgebiet von Berenty, wo Flughunde, Lemuren (vor allem die Kattas), Insekten, Schildkröten und zahlreiche Vogelarten beobachtet werden können.

  • Fort Dauphin - Kap Sainte Marie

Fort Dauphin liegt auf einer Landzunge und der besondere Reiz der Umgebung besteht in der Vielfalt der unterschiedlichen Klimazonen und der damit verbundenen wechselnden Landschaftsformen. Der Übergang zwischen Feucht- und Trockenzone erfolgt ca. 50 km westlich von Fort Dauphin und die Vegetation wechselt hier fast abrupt zu Sukkulenten und Euphorbien und die ersten Baobabs tauchen auf.
Am Kap Sainte Marie, dem südlichsten Punkt der Insel, soll die höchste Schildkrötendichte der Welt zu finden sein. Von Fort Dauphin ca. 200 km entfernt, erreicht man Kap Sainte Marie nur mit einem Allradfahrzeug.

  • Sainte Luce - Andohahela Nationalpark

Nördlich von Fort Dauphin ist noch die Bucht von Sainte Luce sehenswert, wo im Jahr 1638 die ersten Franzosen mit dem Schiff Saint-Alexis unter dem Kommando von François Cauche, landeten – auch eine Wanderung auf den Pic Louis, den Hausberg von Fort Dauphin (529 Meter), mit herrlicher Rundsicht auf Fort Dauphin und die Buchten von Fort Dauphin bietet sich an.
Der Besuch des in 3 Abschnitten eingeteilten Andohahela Nationalparks ist bislang noch sehr unbekannt und nur auf mehrtägigen Trekkingtouren zu erleben. Lohnende Ausflugsziele in die Natur mit sind auch der Besuch des Privatreservates Nahampoina und der botanische Garten Saïdi sowie die Tagestour nach Evatra mit der Bucht von Lokaro.
Die Rückreise kann von Fort Dauphin nach Tana per Inlandsflug erfolgen. 

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Lemur. Madagaskar Lemur, © Island Continent Tours

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Lemur. Madagaskar Lemur, © Island Continent Tours

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