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Teaser Bild asa-africa

Äthiopien: Der Süden

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Die Fahrt führt von Addis Abeba Richtung Süden ins Rift Valley, dem beeindruckenden Afrikanischen Grabenbruch, der sich durch den gesamten östlichen Teil des Kontinents zieht und der auch vom Weltraum aus deutlich zu erkennen ist.

Der Süden fasziniert durch seine üppige Vegetation und Artenvielfalt, vor allem aber durch die Vielfalt der Völker und Stämme, die sich hier ihre Traditionen und Bräuche bewahrt haben.

Addis Abeba – Awasa – Arba Minch – Nechisar National Park – Konso– Jinka – Mago Nationalpark – Omo River – Addis Abeba (5- 6 Tage)

Awasa

Von Addis Abeba geht die Fahrt Richtung Süden nach Awasa, entlang einer Kette herrlicher Seen durch das Rift Valley. In Awasa ist der Besuch des farbenfrohen Fischmarktes empfehlenswert und es lohnt ein Abstecher in den nahe gelegenen Bale-Mountains-Nationalpark.

Arba Minch

Die Fahrt führt am Westufer des Abaya Sees, dem größten See des Rift Valley, entlang. Der See leuchtet zum größten Teil dunkelrot, ausgelöst durch eine chemische Reaktion. In Arba Minch bietet sich ein herrlicher Blick über den Chamo-See, den Abaya See und den Nechisar Nationalpark. Ein Besuch des Dörfchens Chencha in den Chencha-Bergen bei Arba Minch ist empfehlenswert. Hier befindet sich der Lebensraum der Dorse, frühere Krieger, bekannt durch ihre riesigen Bienenstockhütten. Die Dorse verdienen sich heute ihren Lebensunterhalt als Weber.

Nechisar National Park

Ein Besuch des Nechisar National Park, Heimat der endemischen Swayne Kuhantilope, ist lohnenswert. In den Savannengebieten sind hier Zebras, Kudu und Dikdik zu entdecken, während in den Wäldern Paviane, Buschböcke, Flussschweine und Meerkatzen zu Hause sind. Bei einer Bootstour über den Chamo-See können riesige Krokodile, Nilpferde und zahlreiche Wasservögel beobachtet werden.

Konso – Turmi – Jinka – Mago Nationalpark – Omo River

Die weitere Fahrt führt Richtung Süden entlang des Chamo-Sees nach Konso. Für den Besuch der Altstadt von Konso, deren Gassen mit Basalt gepflastert sind, wird Eintritt erhoben. Das Volk der Konso ist bekannt für ihre Generationspfähle und ihren Totenkult. Von Konso führt die Route Richtung Westen durch Tsemay- und Bena-Stammesgebiete nach Turmi und von hier Richtung Norden nach Jinka, dem Tor zum Mago Nationalpark. Ein Besuch der Mursi ist sicher einer der Höhepunkte einer Reise in Äthiopiens Süden. Nach dem Schönheitsideal der Mursi tragen die Frauen riesige Tonscheiben in Lippen und Ohren, während die Männer mit Schmucknarben tätowiert sind. Am Omo-River leben die Völker der Hamer, Ari und Bena, die ihrer Körperbemalung viel Zeit widmen und kunstvolle Frisuren tragen.

Von Jinka fliegen kleine Maschinen der Ethiopian Airlines zurück nach Addis Abeba.

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