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Auf zur königlichen 'Kult-Tour'! Morija ist der ideale Einstieg für kulturgeschichtliche Exkursionen in Lesothos Südwesten. Dinosaurier, Felsmalereien, Missionen und das koloniale Erbe, machen die Tour zu einem Erlebnis.
Lesotho – der Süden von Ost bis West (4 - 5 Tage)
Maseru - Morija – Matsieng – Mafeteng – Mohale`s Hoek - Moyeni – Qacha`s Nek
Morija
Die alte Missionsstation Morija liegt 45 km südlich von Maseru. Dieser historisch bedeutende Ort wurde 1833 von französischen Missionaren gegründet; der Name stammt vom heiligen Berg Moriah in Israel. Hier lohnen der Besuch der ältesten Sandsteinkirche des Landes und des Morija-Museums mit Felsbildern der San und der ersten Druckpresse des Landes. Ende September findet hier Lesothos wichtigstes Kulturfestival statt, das Morija Arts & Cultural Festival, das mit Jazz, Kunst, Pferderennen und Chormusik für jeden etwas zu bieten hat.
Pony-Trekking in die wunderschöne Berglandschaft ist ebenfalls empfehlenswert.
Matsieng
9 km östlich Morija, etwas abseits der A2, liegt das Dorf der Königsfamilie mit dem einfachen Königspalast. Führer weisen in die Geschichte des Landes und seiner Potentatenfamilie ein.
Mafeteng
Weiter auf der A 2 führt die Route von Morija nach Mafeteng, den 13 000 Einwohner zählenden »Ort der dicken unverheirateten Dame«. Südlich des Ortes führt die Straße durch einen faszinierenden Landesteil Lesothos mit zahlreichen historischen und prähistorischen Fundstätten.
Malealea – Gate of Paradise Pass
41 km südlich von Morija, etwas Abseits der A2, liegt Malealea, ein alter Handelsposten aus der Kolonialzeit. Ganz in der Nähe sind, sehr versteckt und ohne Führer kaum zu endeckende, Felsmalereien der San zu bewundern. Auch hier steht Pony-Trekking auf dem Programm, z.B. zu den eindrucksvollen Riboneng-Wasserfällen.
Zur Zeit der Frühlingsblüte (September/Oktober) sind Malealea und Umgebung ein Garten Eden. Nicht umsonst liegt der Gate of Paradise Pass (2.002 m) nahebei, von dem sich ein herrlicher Rundblick über weite Täler, grüne Hügelkuppen mit traditionellen Gehöften und in der Ferne auf die erste hohe Bergkette der Maluti Berge eröffnet.
Mohale's Hoek
Der nach dem jüngeren Bruder von Landesgründer König Moshoeshoe I. benannte Ort wurde während des Gun War 1880-1881 zerstört. Die Siedlung eignet sich hervorragend für Exkursionen, zu Fuß oder zu Pferd, in die nahe Umgebung.
2 km südlich liegen die berühmten »Cannibal Caves« von Motlejoa, 7 km nördlich der versteinerte Wald von Thaba-Tsoeu.
Moyeni /Quthing - Qacha's Nek
Quthing ist die südlichste Stadt Lesothos und wurde 1877 ursprünglich unter dem Namen Moyeni gegründet. Erst später setzte sich die Bezeichnung Quthing durch.
Die Strecke von Moyeni nach Qacha's Nek zählt zu den einsamsten, landschaftlich aber auch schönsten Routen im südlichen Afrika. Die Fahrt erfordert einen kompletten Tag. Unterwegs sind erneut Dinosaurierspuren und, in der Nähe des Dorfes Pokane, Felsmalereien der San zu entdecken.