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La Réunion verfügt über eine gute touristische Infrastruktur und aufgrund der kurzen Entfernungen bleibt viel Zeit, die Naturerlebnisse der Insel zu genießen, da die Reise nicht durch lange Autofahrten geprägt ist.
Die drei Talkessel Salazie, Mafate und Cilaos bilden zusammen mit dem höchsten Berg der Insel, dem Piton des Neiges (3.070 m), das wilde Herz der Insel.
Tamarindenwälder mit wild wachsenden Orchideen, Fuchsien, Baumfarne, Rhododendren, Hortensien gedeihen hier in den gemäßigten Tropen der Maskarenen das ganze Jahr über. Spektakuläre Wasserfälle inmitten einer tropisch grünen Szenerie und die herrlichen Badestrände an der Westküste stehen im Kontrast zum aktiven Vulkan Piton de la Fournaise mit seinen kargen Lavafeldern und einer mondähnlichen Landschaft – all dies gibt es auf dieser Reise zu entdecken!
St. Denise – Hellbourg - Cirque de Salazie – La Plaine des Cafres – Pîton de la Fournaise – Grand Anse – Cilaos – St. Gilles les Bains – St. Paul – St. Denis (15 Tage)
St. Denis – Hell Bourg- Cirque de Salazie
St. Denis, die Hauptstadt von La Réunion, vermittelt mit ihren kleinen Villen im kreolischen Baustil noch
immer die Atmosphäre eines tropischen Kolonialstädtchens.
Von hier Weiterfahrt auf der RN.2 an der Ostküste entlang. Zwischen St. André und Bras Panon findet die Bergstraße
D.48 ihren Weg durch Berge nach Hellbourg im Cirque de Salazie, dem grünsten und tropischsten der
Talkessel auf La Réunion.
In Hellbourg lohnt ein Stadtrundgang um die im 19. Jahrhundert erbauten alten Kolonialhäuser im kreolischen Baustil
zu bewundern. Sehenswert ist auch der Wasserfall Voile de la Marieé bei Salazie. Im Cirque de Salazie gibt es
zahlreiche Wanderwege zu spektakulären Aussichtspunkten und durch tropische Vegetation. Eine Bergwanderung (ca. 4 -
5 Std.) führt zum hoch aufragenden Piton d`Enchaing. Der 1.352 m hohe Berg steht isoliert mitten im Cirque de
Salazie und bietet herrliche Ausblicke in den tropisch grünen Talkessel.
Hellbourg ist Ausgangspunkt für einige interessante Wanderungen in die Umgebung. Zum Forêt de Bébour,
Forêt de Bélouve oder „Trou de Fer“, der einen grandiosen Ausblick auf den höchsten Wasserfall der
Insel ermöglicht.
La Plaine des Cafres – Pîton de la Fournaise
Auf der Paßstraße RN.3 geht es weiter zur Hochebene Plaine des Cafres, die den Sattel zwischen dem höchsten
Berg Réunions, dem Piton des Neiges und dem 2.632 m hohen aktiven Vulkan, dem Piton de la Fournaise
bildet.
Die ca. 40 km lange Fahrt zum Pîton de la Fournaise ist ein Höhepunkt der Reise– die Landschaft wechselt
abrupt und weite Lavafelder erstrecken sich, so weit das Auge reicht. Ein weiterer Höhepunkt des Aufenthaltes ist
ohne Zweifel eine Wandertour in dieser bizarren Umgebung.
Achtung: Unbedingt festes Schuhwerk benutzen, da das Lavagestein sehr scharf und schroff ist! Bei der
Kleidung von sonnig bis regnerisch alles einplanen, da das Wetter schnell wechseln kann.
Grand Anse – Cilaos
Die Fahrt geht weiter in den Süden der Insel. An der Küste zwischen St. Joseph und St. Pierre liegt die Bucht Grande
Anse, der wohl schönste Strand der Insel. Eine beschilderte Strasse biegt auf halbem Weg zwischen St. Joseph und St.
Pierre zum Meer hin ab.
Nach der Erholung am Strand lohnt ein Abstecher zu den Wasserfällen des Cascade de la Grande Ravine ebenso
wie ein Besuch an das Cap Méchant mit seiner gewaltigen Brandung und meterhohen Wellen. Weitere Höhepunkte
sind die Kirche Notre Dame des Laves und die malerische Bucht von Anse des Cascades.
Die Fahrt geht auf der RN.1 von Grand Anse über St. Pierre bis nach St. Louis und von hier weiter landeinwärts auf
der RN5 in den Cirque de Cilaos.
Diese berühmt berüchtigte Strasse in den Talkessel bietet atemberaubende Ausblicke und hat es in sich. Nach einigen
gut ausgebauten Kilometern wird es nach und nach immer enger - auf 36 km befinden sich offiziell 400 Kurven durch
die man sich bis zum Ort Cilaos winden muss. Noch im 19. Jahrhundert war der Kessel weitestgehend unzugänglich und
war als „der Ort, den niemand verlässt“ bekannt.
Das Bergdorf Cilaos, inmitten des gleichnamigen Talkessels, war wegen seiner Thermalquellen und nicht zuletzt
wegen seines spektakulären hochalpinen Bergpanoramas bereits im letzten Jahrhundert ein bekannter Bade- und Kurort.
Der Cirque de Cilaos bietet zahlreiche Wanderwege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.
St. Gilles les Bains – St. Paul – St. Denis
Von Cilaos geht es zurück auf die Küstenstraße RN.1 zu den bekannten Badeorten im Nord-Westen der Insel.
St. Gilles les Bains, einst ein verschlafenes Fischerdorf, ist heute einer der bedeutendsten Touristenorte.
Hier besteht die Möglichkeit das umfangreiche Freizeitangebot der Insel zu nutzen, das von Canyoning, Rafting,
Segeln, Tauchen, Paragliding bis zu Mountinbiking reicht. Insbesondere Ausflüge mit einem Katamaranboot oder mit
einem Segelkatamaran zur Delphin- und Walbeobachtung bieten sich im artenreichen Gewässer vor St. Gilles les Bains
an.
Auf der RN.1 geht die Fahrt zum Abschluss der Reise nach St. Paul, der ältesten Siedlung der Insel, die
bereits Mitte des 17. Jahrhunderts erwähnt wurde.
Sehenswert ist hier die Grotte des Primieres Francais, die wie der Name bereits sagt, an die Ankunft der
ersten Franzosen erinnert, die zunächst in Höhlen Unterschlupf fanden.
Das letzte Stück der RN.1 von St. Paul nach St. Denis über Le Port und La Possession ist stark befahren, hier sollte
man den Berufsverkehr vermeiden.
Von St. Denise geht es zurück nach Deutschland.