Rundreise Malawis Norden

Die Tour startet in der Hauptstadt Lilongwe, gelegen in Zentralmalawi und Ausgangspunkt für Reisen in die südlichen und nördlichen Landesteile.

Die zentrale Region Malawis ist das landwirtschaftliche Zentrum des Landes und besteht hauptsächlich aus einer 1.000 m hohen Ebene, die sich durch ihre malerische Landschaft auszeichnet. Der Norden Malawis ist zwar dünner besiedelt und touristisch weniger bekannt, steht dem Süden in der Schönheit und Vielfältigkeit der Landschaft jedoch nichts nach. Hier sind die größten Nationalparks Malawis zu finden. Die nördliche Region ist überwiegend bergig, die höchsten Gipfel erheben sich auf über 2.000 m. Zum Norden gehören auch die hügelige Nyika-Hochebene, zerklüftete Steilhänge, weite Täler und die dicht bewaldeten Hänge der Viphya-Hochebene und natürlich - wie auch im Süden - der Malawisee.

 

Rundreise Malawis Norden:

 

Lilongwe – Nkhotakota Wildlife Reserve -  Vwaza Wildlife Reserve - Nyika Nationalpark

Reiseroute durch den Norden Malawis:

Lilongwe - Nkhotakota Tierschutzgebiet - Mzuzu

Vogelbeobachtung in Malawi (c) Malawi Tourism

Die Tour führt nach Nkhotakota und das nördlich der Stadt gelegene Nkhotakota Tierschutzgebiet. Die Strecke von Lilongwe nach Nkhotakota beträgt ca. 180 km.

Das Nkhotakota Tierschutzgebiet, durch das der beeindruckende Bua Rover fließt, ist das älteste Reservat Malawis. Die nahezu unberührte Landschaft wird geprägt von Felsen und Schluchten, rauschenden Bächen, offenem Miombowald und dichtem tropischen Regenwald. Es bietet sich die Gelegenheit zu ausgiebigen Tierbeobachtungen, zu sehen sind Elefanten und Büffel, Hyänen, Zebras und viele verschiedene Antilopenarten. Auch Vogelliebhaber kommen auf ihre Kosten, mit mehr als 300 Spezies ist das ‚birdwatching’ ausgesprochen lohnenswert.

Die Tour führt weiter nach Mzuzu, dem wirtschaftlichen und verwaltungstechnischen Zentrum des Nordens, auf einer Höhe von 1.254 m gelegen. Für die ca. 230 km lange Strecke sollte man 3-4 Stunden einplanen.

Wichtige landwirtschaftliche Erzeugnisse der Region sind Kaffee, Tee, Macadamianüsse, Tabak und Baumwolle, von dessen Anbau sich die Bevölkerung der Region weitgehend ernährt.

Mzuzu verfügt neben einigen einfachen kleinen Hotels und Lodges auch über ein Hotel mit internationalem Standard. Von Mzuzu lohnt ein Abstecher zum nahe gelegenen Viphya Plateau mit dem Viphya Forest, die beliebte Ziele für ausgedehnte Wandertouren darstellen.

Das hügelige Hochland besteht in der Regel aus einer Graslandschaft, durchsetzt mit kleinen Flächen von Primärwäldern. Eine Ausnahme bildet hier das Viphya Plateau, das mit 90 km Länge und bis zu 20 km Breite die zweitgrößte Hochebene Malawis darstellt. Auf dem Plateau wurde der größte je von Menschen angepflanzte Wald geschaffen, der Viphya Forest. Vor allem artfremde Kiefern bestimmen hier das Bild, aber auch Eukalyptusbäume sind Teil der künstlichen Anpflanzung. 1964 wurde der Wald ursprünglich zur Zellstoff-Erzeugung angepflanzt, das Projekt wurde dann jedoch nie realisiert.

 

Mzuzu - Nkhata Bay

(c) Malawi Tourism

Von Mzuzu lohnt ein Abstecher zu der nur rund 50 km entfernten Nkhata Bay,

einer kleinen Hafenstadt am Malawisee.

In der Region wird intensiv Tee und Kaffee angebaut, zwei der wichtigsten Exportgüter Malawis.

Nkatha Bay ist wie Cape MacLear am südlichen Ende des Malawisees ein touristisches Highlight – vor allem für Rucksacktouristen. Angebotenen werden hier u.a. Schnorcheln im kristallklaren Wasser des Malawisees aber auch Kajakfahrten und Windsurfen stehen auf dem Programm. Nkatha Bay verfügt über zwei Hotels und einige Herbergen.

 

Mzuzu – Vwaza Wildlife Reserve - Nyika Nationalpark

Malawi See (c) Malawi Tourism

Von Mzuzu zum Vwaza Wildlife Reserve ist es nur eine kurze Fahrt von ca. 1,5 Stunden.

Das Wildschutzgebiet besteht aus Wäldern, Graslandschaften, Sumpfgebieten und dem kleinen See Kazuni.

Vom Vwaza Wildlife Reserve sind es gute 2 Stunden Fahrtzeit bis zur nächsten Etappe der Reise, dem Nyika Nationalpark.

Der Nyika Nationalpark erstreckt sich im Norden Malawis und im Osten Sambias über das gesamte Nyika Plateau. Mit einer Gesamtfläche von 3.214 km² ist der Nyika Nationalpark der größte Nationalpark Malawis. Der größte Teil der Gesamtfläche (3.134 km²) befindet sich auf malawischer Seite, nur ca. 80 km² in Sambia.

Der höchste Punkt des Plateaus im Norden ist der Nganda Hill mit 2.607 m Höhe; die höchste Erhebung im südlichen Teil des Nationalparks der Kasaramba, der sich 2.460 m über den Meeresspiegel erhebt.

Im Nationalpark findet man vorwiegend Miombowälder an den Hängen des Plateaus, hügelige Graslandschaften mit zahlreichen krautigen Pflanzen und Savannen. Besonders beindruckend ist die große Anzahl an Blütenpflanzen, die in diesem Park entdeckt wurden. Dabei wachsen 200 Arten der wunderschönen Orchideen im Nyika Nationalpark. Im Januar und Februar kann man die faszinierende Blüte dieser heimischen Orchideen bestaunen. Es wurden bisher insgesamt 1.225 verschiedene Blumenarten in diesem Gebiet gezählt.

Der Park beheimatet ca. 95 Säugetiere, darunter befinden sich Leoparden, Hyänen, verschiedene Antilopenarten und auch einige Elefanten.

Besonders hervorzuheben ist hier wiederum der Vogelreichtum; mindestens 426 Spezis sind im Park heimisch, wozu auch Rotflügelfrankolin, Klunkerkranich und der Stanley Busard, gehören.

Touristisch ist der Park wenig ausgebaut weswegen er seine Ursprünglichkeit bis heute bewahren konnte, die Übernachtungsmöglichkeiten sind allerdings sehr begrenzt. Hauptaktivitäten im Nyika Nationalpark sind Wandern und Wildbeobachtungen.

 

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(c) Malawi Tourism

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