Die Kalahari Wüste

Die Kalahari Wüste, östlich von Mariental gelegen, ist Teil eines riesigen Sandbeckens mit einer Fläche von mehr als 1,2 Millionen Quadratkilometern und reicht als Kgalagadi Transfrontier National Park bis in die Nachbarländer Botswana und Südafrika hinein.
 

Die Sandmengen entstanden durch Erosion von Sandsteinen der Kalahari und Karoo. Der Wind formte dann die länglichen "Sand Ridges", die Dünen-Wellen, die für die Landschaft in der Kalahari so charakteristisch sind. Erst in der jüngsten Erdgeschichte, vor etwa 10.000 bis 20.000 Jahren, wurden die Dünen durch Pflanzenwuchs stabilisiert, so dass heute eine Trockensavanne diese Landschaft des Reiselandes Namibia prägt.
 

Die jährlichen Niederschlagsmengen in der Kalahari liegen durchschnittlich zwischen 150 und 250 mm, in Ausnahmefällen bis zu 500 mm, jedoch gibt es auch Jahre ganz ohne Niederschlag.
 

Die Kalahari ist heute das Hauptsiedlungsgebiet der San, die gelernt haben sich den hier vorherschenden äußerst schwierigen Lebensbedingungen anzupassen. Sie leben im Familienverbund als nomadische Jäger und Sammler und ernähren sich vom reichlich vorhandnen Wildbestand der Kalahari und den hier vorkommenden Früchten und Wurzeln. Wasser gewinnen sie aus wasserspeichernden Pflanzen und dem Auffangen von Tautropfen.
 

Seit Ende der 90er Jahre wird die Kalahari durch den gut ausgebauten Trans Kalahari Highway erschlossen. 

 

Die Kalahari Wüste mit einer Fläche von mehr als 1,2 Millionen Quadratkilometern reicht bis in die Nachbarländer Botswana und Südafrika hinein: