Kavango und Zambezi Region (Caprivi-Streifen)

Die Geschichte der Kavango & Zambezi Region, wie der Caprivi-Streifen heute heißt, ist geprägt Mythen und Legenden. Der schmale Landstrich im äußersten Nordosten Nambias, zählt durch seinen Wasserreichtum, zu den Gebieten mit dem größten Tierreichtum des südlichen Afrika.

Der größte Teil dieser Tour kann mit einem PKW - vorzugsweise jedoch mit einem Geländewagen - gefahren werden. Für die Nationalparks Mudumu und Mamili werden geführte Safaris empfohlen. Da die einzelnen Nationalparks nicht weit voneinander entfernt liegen, bleibt genügend Zeit für ausgiebige Tierebeobachtungen in freier Wildbahn. Durch die üppige Vegetation ist es allerdings nicht immer einfach, die Tiere zu entdecken. Der aufmerksame Besucher wird durch die vielen verschiedenen Tiere und die unberührte Natur für seine Geduld mehr als belohnt.

Kavango und Zambezi Region: Attraktionen/Highlights

  • Popa Falls 

Eines der landschaftlichen Highlights im westlichen Teil der Kavango & Zambezi Region sind die Stromschnellen der Popa Falls. Ursprung der Stromschnellen ist der Okavango River, der an dieser Stelle mehr als einen Kilometer breit ist und ein vier Meter hohes Felsenriff aus Quarzitgestein in seinem Flussbett durchbricht. Besonders bei niedrigem Wasserstand sind die Stromschnellen sehr beeindruckend.

Die Landschaft um die Popa Falls kann nicht anders als paradiesisch bezeichnet werden. Übernachtungsmöglichkeiten bieten einige Restcamps am westlichen und östlichen Ufer, die am Abend auch gern von Flusspferden besucht werden.

Zambezi Fluss, Namibia Zambezi © Eugen Zibiso
  • Katima Mulilo

Katima Mulilo, am Südufer des Sambesi Flusses gelegen ist das wirtschaftliche Zentrum der östlichen Kavango & Zambezi Region. Die Stadt hat ca. 20.000 Einwohner und eine gute Infrastruktur mit einem modernen Krankenhaus, Schulen, Supermärkten, Tankstellen und einem Flugplatz mit asphaltierter Landebahn.  Durch die Sesheke Brücke über den Zambesi wurde Katima Mulilo zum Verkehrsknotenpunkt für den Verkehr von und nach Sambia. Katima Mulilio ist wahrscheinlich die einzige Provinzhauptstadt Namibias, wo es vorkommen kann, dass man Hippos und Elefanten in den Vorgärten beim Fressen antrifft. 

Nationalparks in der Region Kavango und Zambezi

Bwabwata Nationalpark, Caprivi, Namibia Bwabwata National Park © Marco Schmidt
  • Bwabwata Nationalpark

Der westliche Teil der Kavango & Zambezi Region ist heute ein Wildschutzgebiet, das im Jahre 2002 durch die Zusammenlegung des Mahango Game Park und des West-Caprivi Game Park entstand und zum Bwabwata National Park wurde. Der Nationalpark erstreckt sich auf einer Fläche von 5.000 Quadratkilometern zwischen den Flüssen Okavango und Kwando. Das Gebiet beheimatet schätzungsweise 8.000 Elefanten, 1.000 Büffel, zahlreiche Antilopenarten, sowie Hyänen, Löwen und Leoparden. Entlang der Flussläufe können Krokodile und Flusspferde sowie zahlreiche Wasservögel beobachtet werden. Mit der Regierung von Botswana wurde vereinbart, die Grenzzäune zu entfernen, so dass das Wild zwischen beiden Ländern frei migrieren kann. Ein großer Teil des Bwabwata National Parks ist mit Laubwäldern bedeckt. Es dominiert der typische Trockenwald.

Der Nationalpark wird auf einer Länge von knapp 200 Kilometern von der gut ausgebauten B8 (Trans-Caprivi-Highway) durchschnitten. Da es keine Zäune, muss man ständig mit Wildwechsel rechnen und sollte die Fahrweise dementsprechend anpassen. Für die Fahrt auf der B8 ist kein Permit notwendig.

  • Mudumu Nationalpark und Mamili Nationalpark

Im Osten der Kavango & Zambezi Region gibt es zwei weitere Tierschutzgebiete mit Nationalpark-Status, den Mudumo National Park mit 100.000 und den Mamili National Park mit 32.000 Hektar Fläche. Zu erreichen sind beide Parks auf der C49 (Pad), der bei Kongola vom Caprivi Highway nach Süden abzweigt und am Linyanti River entlang nach Katima Mulilo führt und eine landschaftlich sehr reizvolle Alternative zur B8 darstellt. Beide Nationalparks sind sehr wildreich und beheimaten vor allem große Elefantenpopulationen, aber auch seltene Antilopenarten, Zebras, Flusspferde, Krokodile und über 430 Vogelarten sind zu beobachten. Die Wege durch den Mudumu und den Mamili Park sind sehr sandig und uneben, während der Regenzeit zudem schlammig und teilweise überflutet.

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Elefanten in Botswana © gallas - Fotolia.com

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Löwe in Botswana © pearlmedia - Fotolia.com

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