Safari im Nordosten Sambias

Diese abenteuerliche Reise führt durch wilde, einsame Regionen in den entlegenen Nordosten Sambias. Weite Teile dieser Route sind ohne touristische Infrastruktur – eine geführte Tour wird daher unbedingt empfohlen. Tierreiche Parks, atemberaubende Wasserfälle und idyllische Dörfer machen diese Reise zu einem besonderen Erlebnis. Ein Highlight ist ein Abstecher zum Tanganjika-See, der zu einem erfrischenden Bad einlädt.

Der Nordosten Sambias: Mfuwe - South Luangwa National Park - Tanganjika-See - North Luangwa National Park

South Luangwa, Sambia Löwin im South Luangwa Nationalpark © Diamir Archiv
  • Mfuwe – South Luangwa National Park

Mfuwe kann mit einem Regionalflug von Lusaka, Livingstone oder Lilongwe (Malawi) erreicht werden. Von hier führt die Tour in Sambias bekanntesten Nationalpark, den South Luangwa National Park, der gleichzeitig auch zu den besten Nationalparks des Kontinents zählt. Riesige Elefanten- und Büffelherden, Cookson’s Gnus, Thornicroft’s Giraffen oder Crawshay Zebras sind hier beheimatet. Bei einer Nachtpirsch können Leoparden und Löwen auf der Jagd beobachtet werden. Kaum ein anderer Nationalpark kann eine vergleichbare Artenvielfalt in 9.050 qkm unberührter Natur bieten.

Traditionelle Hütte in Sambia Traditionelle Hütte © Zambia Tourism Board
  • Mpika – Bangweulu-Sümpfe

Die Fahrt geht weiter auf der berühmt-berüchtigten Escarpment Road Richtung Norden und führt entlang des Luangwa Flusses durch idyllische Dörfer und das Luangwa Tal nach Mpika und von hier weiter in das Bangweulu-Überflutungsgebiet. Hier erwartet den Besucher eine nahezu unendliche Wildnis, die per Boot, zu Fuß oder im Geländewagen erkundet werden kann. Zwischen April und Juli bestehen die besten Chancen, den imposanten Schuhschnabel zu beobachten. Moorantilopen in Herden mit bis zu 1.000 Tieren sind keine Seltenheit und gehören zu den beeindruckenden Erlebnissen dieser Reise.

Traditionelle Gesänge in Sambia Traditionelle Gesänge © Zambia Tourism Board
  • Mansa

Die Tour geht von den Bangweulu-Sümpfen weiter Richtung Nordwesten bis nach Mansa, der 45.800 Einwohner zählenden Hauptstadt der Provinz Luapula. In Mansa gibt es eine Tankstelle, Banken, ein Postamt, täglich einen Markt, sowie einen Supermarkt mit internationalen Waren und ein gutes Hotel.

  • Lumangwe Falls

Von Mansa aus geht die Fahrt weiter Richtung Norden, wo noch weitere spektakuläre Wasserfälle zu bestaunen sind. Die Lumangwe Falls, welche an die Victoria Fälle erinnern, und die weitläufigen Kabweluma-Wasserfälle sind unvergessliche Naturschauspiele.

  • Mbala - Mpulungu/Tanganjika-See

Eine lange Fahrt führt durch einsame Wälder Richtung Tanganjika-See. In Mbala, Sambias nördlichster Stadt, ist das „Moto Moto“-Museum sehenswert, das den Besucher über die Kultur des Bemba-Volkes aufklärt. Von Mbala geht die Tour noch 40 km bis Mpulungu, dem einzigen Hafen Sambias, der an der südlichsten Spitze des Tanganjika-Sees liegt. Das einzige große Passagier- und Frachtschiff auf dem Tanganjika-See ist die „Liemba“. Das Schiff leistet für die Bevölkerung rund um den See und für den Gütertransport wichtige Dienste. Da außer Kigoma in Tansania weitere Häfen am See fehlen, findet die Be- und Entladung von Gütern und Passagieren meist mit Booten auf dem See statt. Die „Liemba“ hieß ursprünglich „Graf Goetzen“ und wurde auf der Meyer-Werft in Papenburg in Norddeutschland kurz vor dem Ersten Weltkrieg gebaut. Nachdem das Dampfschiff dort zerlegt und in 5.000 Kisten verpackt worden war, wurden die Teile 1914 mit der Eisenbahn, mit Überseedampfern und zum Teil zu Fuß von einheimischen Trägern durch das damalige Deutsch-Ostafrika transportiert. Vor Ort wurde das Schiff unter der Leitung von drei deutschen Mitarbeitern der Meyer-Werft am Ufer des Sees wieder zusammengebaut.

  • Tanganjika-See

Der Tanganjika-See ist mindestens 12 Millionen Jahre alt und enthält ein Sechstel der Süßwasserreserven der Welt. Er wird in Alter und Tiefe nur vom sibirischen Baikal-See übertroffen. Darüber hinaus verfügt er über die größte Artenvielfalt aller Seen der Erde, darunter hunderte von Spezies, die es nirgendwo anders gibt. Fisch aus dem Tanganjika-See ist für die Bevölkerung der Region die wichtigste einheimische Quelle für tierisches Eiweiß. Dem Besucher bietet dieser See Buchten und Strände für ein erquickendes Bad nach einer langen und teilweise anstrengenden Reise.

Elefanten in Sambia Begegnung mit Elefanten © Zambia Tourism Board
  • Tanganjika-See - Mpulungu – Mbala – Nakonde – Isoka - North Luangwa National Park - Mfuwe

Zurück führt die Route über den wenig erschlossenen North Luangwa National Park und den kleinen Luambe National Park nach Mfuwe. Der North Luangwa National Park ist eine der ursprünglichsten Regionen der Welt. Der 4.636 km² große Nationalpark ist nur wenige Monate im Jahr zugänglich und bietet tausenden von Tieren einen unberührten Lebensraum. Über den kleinen Luambe National Park, der zwischen den berühmten North und South Luangwa Nationalparks liegt, geht die Reise zurück nach Mfuwe.

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Elefanten in Botswana © gallas - Fotolia.com

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